
Stimmen von Teilnehmer:innen
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Stimmen von Teilnehmer: innen zum Kurs "Gut leben"
(Zweiter Durchgang)
Robert, Hautkrebsbetroffener, Lehrer an einem Berufskolleg
- Der besondere Wert von diesem Programm „Gut leben“ war zu spüren, dass ich mir selber helfen und mich (unter)stützen kann und die Gemeinschaft in vertrauensvoller Umgebung zu erleben.
- Das Programm und der Austausch mit den anderen waren für mich emotional, berührend, ermutigend, stärkend, Energie gebend. Ich habe viel gelernt und erfahren, mich weiterentwickelt. Selbstfürsorge, Achtsamkeit sind für mich wichtige und positive Begriffe geworden.
- Ich habe Maschinenbau studiert und 10 Jahre als Ingenieur gearbeitet, bevor ich Lehrer im technischen Bereich wurde. Achtsamkeit und Selbstfürsorge waren jenseits meines Horizonts. Ich habe als Ingenieur in Zahlen und Maschinen gedacht. Buchstaben und Menschen sind als Lehrer und nach meiner Diagnose dazugekommen. Dank des Programms „Gut leben“ hat sich mein Horizont um die Achtsamkeit und Selbstfürsorge erweitert!
Claudia, Krebsbetroffene (Leukämie), Referentin bei einer Berufsgenossenschaft
- Ich habe im Kurs „Gut leben“ Achtsamkeit, Selbstmitgefühl und Selbstfürsorge gelernt, nicht nur theoretisch, sondern sehr praktisch. Ob Gehmeditation, verschiedene Formen von Yoga oder Denkimpulse - alles war konkret, liebevoll und vor allem tauglich und wirksam im Alltag. Loes hat mich mit ihrer Offenheit, Herzenswärme und Erfahrung tief beeindruckt, ihre Zugewandtheit zu jedem Menschen im Raum war spürbar
- Ich bin mir selbst neu begegnet, angeregt durch viele Prozesse wie Schreiben, Assoziieren und kreatives Gestalten meines persönlichen Notizbuchs. Viele Begriffe und Theorien waren für mich neu. Ich habe angefangen zu hinterfragen, nachzulesen, tiefer zu graben und mich zu informieren. Ich habe angefangen, mich um mich selbst zu kümmern statt die Bedürfnisse anderer in den Vordergrund zu rücken. Ich habe die positiven Auswirkungen auf mein Leben recht schnell gespürt. Und das, obwohl niemand von uns unsere Krankheit wegerklärt oder schöngeredet hat.
(Erster Durchgang)
Heidi, Hautkrebsbetroffene und Stiftungsgründerin:
- „Es (das Programm) ist ein Anker, sich mit der Krankheit und sich selbst auseinanderzusetzen. Dies ist im täglichen Arbeits-und Sozialleben oft sehr schwierig zu bewerkstelligen. Der Kurs war wie ein Raum, der nur für mich war und mir geholfen hat, meine Krankheit zu begreifen und mit ihr umzugehen. Ich bin gestärkt aus diesem Raum wieder hinausgegangen.“
- „Loes hat uns sehr versiert und mit viel Wissen und Einfühlungsvermögen durch den Lern-Prozess begleitet. Auch wenn manche von uns schwerere Krankheitsverläufe haben, gab es nie Momente der Hoffnungslosigkeit, sondern immer der Bestärkung und der gegenseitigen Unterstützung. Das war sehr stärkend und auch heilsam.“
Kerstin, Hautkrebsbetroffene und Wissenschaftliche Referentin:
- „Es ist (insbesondere bei den Präsenzterminen) ein Raum entstanden, in dem ich mich wohl gefühlt habe, öffnen und mitteilen konnte und dabei Aufmerksamkeit, Resonanz und Wertschätzung erfahren habe. Das hat mir gutgetan und mich innerlich gestärkt.“
- „Der Austausch mit den anderen Teilnehmenden zum Thema Achtsamkeit und darüber hinaus ist sehr wertvoll.“
- „Das Programm ist praxisnah aufgebaut, die Übungen gut umsetzbar. Der (theoretische) Input/Impuls zu den Achtsamkeitsthemen und die praktischen Übungen mit Reflektionsrunden schaffen die Verbindungen zu den eigenen Erfahrungen und dem eigenen Erleben.“
Barbara, Laufbahnberaterin, Betroffene einer chronischen Erkrankung: „Besonders wertvoll war für mich,
- das Selbstmitgefühl mehr in den Vordergrund geholt zu haben,
- der ehrliche Austausch in der Gruppe, die Auseinandersetzung mit der Erkrankung, etwas, was ich woanders noch nicht erlebt habe.
- Durch die längere Dauer, auch wirklich etwas im Alltag umgesetzt zu haben, was zu einer Veränderung führt.“
Hanna, hatte ein Hirntumor als Kind, Erzieherin: „Besonders wertvoll war für mich,
- mich mit einer Gruppe von anderen betroffenen Menschen zu verbinden und mich verbunden zu fühlen. Am Ende mit anderen vertraut zu sein (trotz des großen Altersunterschieds).
- Die angeleiteten Übungen waren hilfreich, da habe ich gemerkt, dass ich abschalten kann.“

